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Die Frauen von Böcklin

Das neue Häs stellt eine adelige Frau Böcklin Ende des 19. Jahrhunderts dar. Im Gegensatz zu den anderen beiden Häs – die wilde oder gemütliche Kuh und der verspielte Jockele – achten die Frauen von Böcklin darauf, dass die Fasent in sittlichen und moralischen Bahnen verläuft. Für das Häs wurden die Ortsfarben Rot und Schwarz gewählt, so dass die Frauen von Böcklin farblich zu den Jockele und zum Narrenrat passen. Das Schloss von Orschweier mit seinem Rittergut war 1833 von den Brüdern Friedrich II, Leopold und Emil Böcklin von Böcklinsau gekauft worden. Ihr Nachkomme Freiherr Dietrich Böcklin von Böcklinsau – der Letzte seines Geschlechts in der Ortenau und zu Orschweier – hat das Schloss 1983 an die Familie Waidele verkauft, den Maierhof und die Hopfendörre machte er der Stadt zum Geschenk. Er starb im Jahr 2000 in Saarbrücken.

Ansprechpartnerin:
Pia Richter